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März und Mai 2008
2. und 3. GFS-Ausbildung in Nürnberg
Bei der LGA in Nürnberg wurde der 2. und 3. Kurs "Geprüfte Fachkraft
Spielzeugsicherheit - TÜV Rheinland / LGA" durchgeführt, an dem
jeweils 20 Personen über die speziellen Anforderungen an Spielzeuge
weitergebildet wurden.
Dabei wurden folgende Themeninhalte detalliert erläutert und an
praktischen Beispielen vertieft:
- Gesetzliche Grundlagen und Normen
- Klassifizierung
- Kennzeichnung und Warnhinweise
- EN 71 Teil 1, -2; Struktur der Normen
- Chemische Anforderungen an Spielzeug, als Bedarfsgegenstand und im
Sinne der Spielzeugrichtlinie
- Prüfung der Speichel- und Schweißechtheit
- Chemische Anforderungen an Spielzeug
- Baumusterprüfungen von Spielzeug
- Grundlegende textilphysikalische Prüfungen
- Spielzeug als Lebensmittelbedarfsgegenstand
- Kosmetik, Kosmetik für Kinder
- Batterieverordnung
- Verpackungsverordnung
- Elektrisches Spielzeug, ROHS
- Elektromagnetische Verträglichkeit
- Sicherheit elektrischer Spielzeuge
- REACH
- Beispiele aus der Praxis
Auch an den nachfolgenden Kursen (siehe Termine) zeigt sich reges
Interesse
der Mitgliedsfirmen des DVSI.
Sollten auch Sie an einer Ausbildung zur Geprüften Fachkraft
Spielzeugsicherheit Interesse haben, setzen Sie sich bitte mit uns in
Verbindung. |
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Januar 2008
Großer DVSI Sicherheitstag Januar 2008 in Würzburg
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Referent Dr. Wennemer,
TÜV Rheinland |
Referent Dr. Volker Schmid, DVSI |
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Referent Jürgen Jagoschinski, DVSI |
Reges Interesse fand der "Große Sicherheitstag des DVSI" an dem von
Herrn
Ulrich Brobeil mehr als 50 Teilnehmer begrüßt werden konnten.
Die aktuellsten Neuerungen im Bereich der Spielzeugsicherheit wurden
dort
vorgestellt und diskutiert. Themen wie
REACH
Warum der Hersteller von „normalem“ Spielzeug (einem Erzeugnis im
Sinne
von REACH)
- nie registrieren muss
- derzeit in aller Regel nicht notifizieren und damit
nicht informieren muss
- keine Importbeschränkungen hat
- aber gewisse Mehrkosten im Einkauf hat
Präparationen im Sinne von REACH wie Lacke, Seifenblasen, Kentmassen
müssen
vom Hersteller registriert werden.
Wie kann der Hersteller die (in der Regel unbezahlbaren)
Registrierungskosten vermeiden?
Faktische Importbeschränkungen für Stoffe, die in den Präparationen
enthalten sind?
Novelle zur EU-Spielzeugrichtlinie
- U.U. zu befürchtender Inhalt
- Mutmaßlicher Fahrplan
- Was würde ein Verbot der CMR III Stoffe (krebsgefährdende Mutagene
und
reproduktionstoxische Stoffe der niedersten Gefährdungsklasse
durch die
Richtlinie bedeuten)?
- Gemeinsame deutsche Position DVSI / Wirtschaftsministerium
- Warum Forderungen nach Zertifizierung jedes einzelnen Produktes die
Spielzeugsicherheit nicht voranbringen
Das Programm des DVSI für Spielzeugsicherheit in Kooperation mit dem
TÜV
Rheinland
- Geprüfte Fachkraft Spielzeugsicherheit
- ToyLab – der Kleinprüfstand
- Stets Aktueller online-service der EN-Normen der 71er Reihe zu
supergünstigen DVSI-Konditionen
- DVSI Qualitätsmanagement Service
- Unterstützung bei der Produktentwicklung durch ein notified body
- Macht es Sinn, dass der DVSI einen TOY Checker für den Schnelltest
von
Schwermetallen für die Mitglieder erwirbt?
wurden von den Referenten Dr. Wennemer, TÜV Rheinland,
Dr. Volker Schmid, DVSI und
Jürgen Jagoschinski, DVSI vorgetragen und erörtert.
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November 2007
Erster offizieller Ausbildungslehrgang zur „Geprüften Fachkraft Spielzeugsicherheit – TÜV Rheinland“ (GFS)
Der Verband der Deutschen Spielwaren-Industrie (DVSI) hat in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland in einjähriger Vorbereitungszeit die Ausbildung zur geprüften Fachkraft für Spielzeugsicherheit strukturiert und erarbeitet.
Grundlage und Voraussetzung für diesen Ausbildungsgang war, dass Mitarbeiter herstellender oder vertreibender Unternehmen sich in qualifizierter Weise mit dem Thema Qualitätssicherung auseinandersetzen sowie erweiterte Kenntnisse zu Standards erlangen können, die für die Spielwarenindustrie relevant sind.
Die Normen, die von Spielwarenherstellern beziehungsweise –vertreibern einzuhalten sind, gestalten sich wesentlich umfangreicher als jene anderer Branchen. Die Sicherheit von Kindern ist ein nicht nur in Deutschland hochsensibles Thema, das auf hoch emotionaler Ebene angesiedelt ist und diskutiert wird.
Die einschlägigen Normen, Richtlinien und Verordnungen wie beispielsweise die EN 71, die 62115, die Batterieverordnung usw. geben eine Fülle von Prüfungsnotwendigkeiten vor. Nur die Einhaltung dieser vielschichtigen Regelungen berechtigt zur eigenen CE - Konformitätserklärung für die geprüften Produkte.
Im Zeitraum vom 05. bis 08.11.2007 wurde der erste offizielle Lehrgang zur GFS-Ausbildung durchgeführt. Im Zuge dessen wurden die umfangreichen Normregelwerke geschult und die entsprechend notwendigen Prüfungsvorgänge im Detail erläutert.
Alle notwendigen Prüfmerkmale wurden anhand von Produkt-Beispielen erläutert, sodass die Sicherheitsfachkräfte den praktischen Umgang mit den Prüfmethoden erlernen konnten.
Die Ausbildung zur „Geprüften Fachkraft Spielzeugsicherheit“ beinhaltet folgende Themenschwerpunkte:
- Gesetzliche Grundlagen und Normen
(Spielzeugrichtlinie, Prüfung von Spielzeug u.a.)
- Klassifizierung von Spielzeug
- Kennzeichnung und Warnhinweise
- EN 71 Teil 1 und 2 Struktur der Normen
- Praxis der Prüfung nach EN 71-1 anhand von Fallbeispielen
- Baumusterprüfung von Spielzeug
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Referentin
Dipl.-Ing.
Christina Reiners Produktanalytik
TÜV Rheinland |
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- Chemische Anforderungen an Spielzeug als Bedarfsgegenstand
im Sinne der Spielzeugrichtlinie
- Prüfung der Speichel- und Schweißechtheit
- Chemische Anforderungen an Spielzeug
(EN 71 Teil 3, Schwermetalle in Kunststoff, Schwermetalle
in Schmuck, Chrom in Leder)
- Chemische Anforderungen an Spielzeug
(EN 71-5 Chemikalienrecht, 7, 9 – 11)
- Grundlegende textilphysikalische Prüfungen
(Schweißechtheit, Reibeechtheit, Pflegeeigenschaften, TKG)
- Batterieverordnung
- Verpackungsverordnung
- Elektrisches Spielzeug, ROHS - ElektroG
- REACH
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Referent
Dr. Ansgar Wennemer
Dipl.-Chemiker Produkt- und Umweltanalytik
TÜV Rheinland |
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- Spielzeug als Lebensmittelbedarfsgegenstand
(Kunststoffartikel, Keramik, Konformitätserklärung,
Rückverfolgbarkeit)
- Kosmetik, Kosmetik für Kinder
(Kennzeichnung, Prüfung, Anmeldung beim BVL)
- Beispiele aus der Praxis
- Erstellung von Produktanforderungen, Bewertung von
vorliegenden Dokumentationen, beispielhafte Erläuterungen
anhand des LFGB – Lebensmittel-, Bedarfsmittel und
Futtermittel-Gesetz
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Referent
Klaus Kaiser
Staatl. gepr. Lebensmitteltechniker Produktanalytik
TÜV Rheinland |
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- Sicherheit elektrischer Spielzeuge Prüfung gemäß EN 62115 und praktische Übungen, LED (-Laser, Spielzeugleuchten)
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Referent
Michael Becher Qualitätsprüfung elektrischer und elektromagnetischer Produkte
Produktanalytik
TÜV Rheinland |
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- Qualitätsmanagement im Unternehmen
- Qualitätssicherung die Stellung des GFS im Unternehmen
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Referent
Jürgen Jagoschinski Betriebswirt VWA Projektleiter DVSI - Qualitätsmanagement |
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An vier Schulungstagen wurden die vielfältigen Normen, Verordnungen, Richtlinien sowie Vorschläge von Kommissionen und Verbänden erläutert, die alle im Rahmen der Spielzeugsicherheits-Prüfung berücksichtigt werden müssen.
Im Fokus standen die Erkennungsmerkmale von Schwachstellen an Produkten und die dem entsprechend notwendigen und möglichen Prüfungsmethoden zur Sicherstellung der Spielzeugsicherheit.
Anhand von Fallbeispielen, die von den Referenten erläutert wurden und/oder die sich aus den Diskussionen mit den Ausbildungsteilnehmern ergaben, konnte jeder Teilnehmer die praktische Anwendung sowie die Deutung der Normen und Richtlinien erlernen.
Der Verband der Spielwaren-Industrie leistet mit diesem Praxisseminar und der damit verbundenen Qualifizierung von Mitarbeitern der herstellenden und vertreibenden Industrie, sprich der Ausbildung zum GFS, einen äußerst wichtigen Beitrag für die Sicherheit von Spielzeugen.
Alle Hersteller, Importeure und Händler werden durch die Qualifikation ihrer Mitarbeiter in die Lage versetzt, die von Ihnen in Verkehr gebrachten Produkte so sicher zu gestalten, dass die CE - Konformitätserklärung in realiter die Sicherheit unserer Kinder signalisiert.
Deutscher Verband der Spielwarenindustrie e.V.
Jürgen Jagoschinski
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